AKTUELLE PROJEKTE:
TANGO ARGENTINO DUO - SARAU - CANCIONES DE CLARIDAD

TANGO ARGENTINO

Josepha Hanner (Querflöte) und Daniel Contrini (Gitarre) spielen traditionelle Tangos, Valses und Milongas, erfrischend modern und hervorragend interpretiert. Frischen Wind aufs Parkett bringen auch die wunderbar tanzbaren Eigenkompositionen Contrinis. Mal melancholisch-melodiös, mal rhythmisch-akzentuiert und verspielt, immer wunderbar tanzbar und mitreißend musiziert. Gleichzeitig wird eine Brücke geschlagen zu den Ursprüngen des Tango, denn Querflöte und Gitarre waren die ersten Instrumente, die in den Tangobars in Buenos Aires erklangen. Durch das Bandoneon lange Zeit verdrängt, lebt die Querflöte hier wieder auf, perfekt ergänzt durch die kräftigen Harmonien der Gitarre.

Daniel Contrini stammt aus Córdoba in Argentinien. Er begann dort eine lange autodidaktische Lehre, während der er anhand der Folklore seiner Region neue progressive Musik entwickelte. Hierfür nährt er sich von den vielfältigen argentinischen Musikrichtungen wie Tango, Zamba, Huayno, Baguala und Chacarera, als auch von afro-uruguayischer Musik, der Bossa Nova und vom Jazz. Seit 2002 lebt er in München, wo er neben seiner Tätigkeit als Gitarrenlehrer in diversen musikalischen Projekten tätig ist. Die Erfahrungen mit verschiedener Musik und deren vielseitigen Spielarten in zahlreichen Regionen ließen ihn einen einzigartigen Stil entwickeln. Er ist außerdem gefragter Gitarrist in zahlreichen Tango-Ensembles sowie von Tango-Sängerinnen aus Argentinien wie Rocío Barraglia.

Josepha Hanner, Flötistin in Klassik und Tango und Sängerin in Bossa Nova und Jazz. 2004 in Montevideo und Buenos Aires den Wurzeln des Tango nachgespürt, seitdem leidenschaftliche Interpretin der Musik Piazzollas für Flöte solo und Flöte und Gitarre. Seit fast 10 Jahren Tangotänzerin und seit der musikalischen Begegnung 2015 mit Gitarrist Daniel Contrini aus Argentinien auch Interpretin tanzbarer Tangomusik. Gemeinsame Auftritte in der Provinz Córdoba / Argentinien sowie München und Umgebung.

SARAU

Als ich im Jahr 2007 ein Jahr in Rio de Janeiro lebte, war ich auf einer Veranstaltung eingeladen, einem so genannten SARAU (sprich sarau). Dort kamen in privatem Rahmen künstlerisch aktive Leute aus verschiedenen Bereichen zusammen und boten Ihre Performances und Werke dar. Schauspieler, Musiker, Schriftsteller, Maler, Artisten, Puppenspieler &. Ich war begeistert von der Idee alle möglichen Künste an einem Abend zu vereinen, den Künstlern eine Auftrittsmöglichkeit in besonderem Rahmen zu ermöglichen und gleichzeitig den Zuhörern einen interessanten, inspirierenden, kreativen Abend zu bieten, bei dem auch die Gespräche nicht zu kurz kommen sollen.
Neun Jahre später ist es soweit. Meinen Wunsch, so etwas hier zu veranstalten, kann ich nun erfüllen. Der erste Sarau in München findet statt!.

Am Dienstag, 3.5.2016, 20 Uhr im Gewölbekeller des Cafi L`Amar, Glockenbachviertel

Anmeldung für Performance-Teilnehmer bis spätestens 19.4.2016 über
info@josepha-hanner.de

Hiermit sind alle Künstler, Kunstbegeisterte, Interessierte herzlich eingeladen zum Zuhören oder zur eigenen Performance.

Bild - erstes Sarau in München

Canciones de Claridad

In unserem besonderen Programm Canciones de Claridad präsentieren wir – Josepha Hanner (Gesang, Querflöte), Daniel Contrini (Gitarre, Gesang) und Sven Holscher (Bass) – ausgewählte Musikstücke aus Argentinien und Brasilien, verschmolzen mit Elementen des Jazz wie Scat-Gesang und Improvisation.

2004 lebte ich in Olinda und Recife, im Nordosten Brasiliens, und arbeitete in einem sozialen Musikprojekt mit. Ich hatte das Glück, dass in dieser Zeit die traditionelle Kultur sehr gefördert wurde, so dass es ein reiches Angebot gab, die Musik des Landes mit allen Sinnen aufzusaugen. Von Afoxé über Candombé, Capoeira und Ciranda bis zu Forro und Maracatú und vielen weiteren lernte ich die Musik Brasiliens von ihren Wurzeln kennen und lieben. 2007 verbrachte ich ein Jahr in Rio de Janeiro und arbeitete an einer Musikschule für Kinder aus der größten Favela Rios (Rocinha). Rio brodelt(e) nur so an kultureller Vielfalt und dort waren es vor allem die Bossa Nova und der Chorinho, die mich von Grund auf faszinierten und bis heute nie wieder losliessen.

Daniel Contrini stammt aus Córdoba in Argentinien. Er begann dort eine lange autodidaktische Lehre, während der er anhand der Folklore seiner Region neue progressive Musik entwickelte. Hierfür nährt er sich von den vielfältigen argentinischen Musikrichtungen wie Tango, Zamba, Huayno, Baguala und Chacarera, als auch von afro-uruguayischer Musik, der Bossa Nova und vom Jazz. Seit 2002 lebt er in München, wo er neben seiner Tätigkeit als Gitarrenlehrer in diversen musikalischen Projekten tätig ist. Die Erfahrungen mit verschiedener Musik und deren vielseitigen Spielarten in zahlreichen Regionen ließen ihn einen einzigartigen Stil entwickeln.

Sven Holscher stammt aus dem Süden von Chile und kenn die Musik Lateinamerikas von seinen Kindesbeinen an. Er ist Absolvent der Hochschule für Musik und Theater München sowohl in klassischer Musik als auch im Jazz. Er gestaltet das Musikleben in München als herausragender Bassist aktiv mit und ist in vielen Bands erfolgreich.

 

Zum Programm:

Der erste Teil ist ganz dem brasilianischen Lebensgefühl gewidmet.

Hier in Europa wenig bekannt, aber in Brasilien wieder zu neuer Beliebtheit erlangt, ist der Choro, der im Rio de Janeiro des 19. Jahrhunderts aus der Vermischung von europäischer Musik wie der Polka und der Musik afrikanischer Sklaven entstand.

Sowohl gesungen als auch rein instrumental kommen die Zuhörer in diesem Konzert in den Genuss des Chorinho, wie er in der Verkleinerungsform auch genannt wird. Weiter geht die Reise zu einem Stil, der sich in den 50er Jahren aus der Fusion von Elementen des brasilianischen Samba Canção (der langsamere gesungene Samba) mit westlicher Jazz-Musik, hauptsächlich aus dem Cool Jazz, entwickelt hat: der Bossa Nova.

Weniger bekannte Bossa Novas, in neuen Arrangements, sind zu ebenso zu hören, wie Klassiker, aufgepeppt durch Jazz-Elemente, wie zum Beispiel dem Scat Gesang von Josepha Hanner oder Bass-Soli von Sven Holscher.

 

Der zweite Teil bringt ganz das argentinische Temperament zum Vorschein. Kompositionen von Contrini selbst, sowohl rein instrumental als auch mit Gesang, sind inspiriert von der Musik seiner Heimat Argentinien. Die Musik basiert auf Rhythmen südamerikanischer Folklore, wie Huyano und Saya. Die Texte dazu, selbst gedichtet, sind wunderbar poetisch gehalten und entführen stimmungsvoll in die karge Sierra Argentiniens. Contrinis Kompositionen werden in diesem Programm uraufgeführt. Eine Milonga, die schnellere Variante in der argentinischen Tango-Musik, und auch argentinische Zambas, zeitlos schön in ihren Melodien und Rhythmen, dürfen in diesem Programm nicht fehlen. In beiden Teilen des Konzerts kommen auch einige außergewöhnliche Stücke, teilweise von zeitgenössischen Komponisten, teilweise traditionell, zum Hören.

 

In unseren Konzerten kommt es auch zur Zusammenarbeit mit weiteren Musikern, wie z.B. mit dem Harfinisten Kiko Pedrozo aus Paraguay oder mit verschiedenen Percussionisten.