Karte nicht verfügbar

Datum/Zeit
Date(s) - 16/06/2017
20:00 - 22:00

Veranstaltungsort
Heppel & Ettlich

Kategorien Keine Kategorien


 Canciones de Claridad

Reservierungen unter 089/3888 78 20 und www.heppel-ettlich.de

Zusammen mit dem Bassisten Sven Holscher präsentieren Daniel Contrini und Josepha Hanner eine feine und außergewöhnliche Auswahl brasilianischer und argentinischer Musik. Bossa Nova, Chorinho, argentinische Zamba und Eigenkompositionen, gespickt mit Elementen des Jazz wie Scat-Gesang und Improvisation, werden von den drei Musikern hervorragend interpretiert.

Daniel Contrini – Gitarre, Gesang

Josepha Hanner – Gesang, Querflöte

Sven Holscher – Bass

Ein Poet auf der Gitarre aus Argentinien, mit einem einzigartigen Stil voller Feingefühl für Melodie, Harmonie und Rhythmus, und eine Sängerin und Flötistin aus dem Bayerischen Wald, die über den Tellerrand der verschiedenen Musikstile hinausschaut. Zusammen mit dem Bassisten Sven Holscher, außergewöhnlich und feinsinnig und versiert in allen Genres, begibt sich das Trio auf eine Reise in die Welt der argentinischen und brasilianischen Musik.

Der erste Teil ist ganz dem brasilianischen Lebensgefühl gewidmet.

Hier in Europa wenig bekannt, aber in Brasilien wieder zu neuer Beliebtheit erlangt, ist der Choro, der im Rio de Janeiro des 19.Jahrhunderts aus der Vermischung von europäischer Musik wie der Polka und der Musik afrikanischer Sklaven entstand. Sowohl gesungen als auch rein instrumental kommen die Zuhörer in diesem Konzert in den Genuss des Chorinho, wie er in der Verkleinerungsform auch genannt wird.

Weiter geht die Reise zu einem Stil, der sich in den 50er Jahren aus der Fusion von Elementen des brasilianischen Samba Canção (der langsamere gesungene Samba) mit westlicher Jazz-Musik, hauptsächlich aus dem Cool Jazz, entwickelt hat: der Bossa Nova. Weniger bekannte Bossa Novas, in neuen Arrangements, sind zu ebenso zu hören, wie Klassiker, aufgepeppt durch Jazz-Elemente, wie zum Beispiel dem Scat-Gesang von Josepha Hanner oder Bass-Soli von Sven Holscher.

Der zweite Teil bringt ganz das argentinische Temperament zum Vorschein.

Kompositionen von Contrini selbst, sowohl rein instrumental als auch mit Gesang, sind inspiriert von der Musik seiner Heimat Argentinien. Die Musik basiert auf Rhythmen der argentinischen Folklore, wie Huyano und Saya. Die Texte dazu, selbst gedichtet, sind wunderbar poetisch gehalten und entführen stimmungsvoll in die karge Sierra Argentiniens. Contrinis Kompositionen werden in diesem Programm sozusagen uraufgeführt. Natürlich dürfen eine Milonga, die schnellere Variante in der argentinischen Tango-Musik, und eine argentinische Zamba nicht fehlen. In beiden Teilen des Konzerts kommen auch einige außergewöhnliche Stücke, teilweise von zeitgenössischen Komponisten, teilweise traditionell, zum Hören.