Gibt es das? Eine Technik für alle Gesangsstile?

Viele, die neu zu mir in den Unterricht kommen, und wahrscheinlich auch viele, die im Internet auf der Suche nach einem geeigneten Gesangslehrer sind, fragen sich, ob es denn tatsächlich ein und dieselbe Technik sei für die vielen verschiedenen Stile in der Welt des Gesangs. Oder gibt es zwischen Klassik, Pop, Rock oder Jazz nicht doch einen Unterschied? Da muss es doch einen Unterschied geben, schließlich hört es sich ja komplett anders an.
Die Antwort ist ganz einfach: JA. Es ist ein und dieselbe Technik. Die Beherrschung der Technik ist die Grundlage für ein gesundes Singen durch alle Register, alles andere ist eine Frage der Stilistik.
Eine gute Gesangstechnik gibt uns endlich die Möglichkeit, mit unserer Stimme das auszudrücken, was wir wollen und was wir fühlen. Das hört sich so einfach und selbstverständlich an, ist es aber für viele nicht. Manche haben das Glück oder die Begabung, dass die Stimme einfach mitmacht, dass sie gar nicht groß darüber nachdenken müssen, sondern einfach drauf los singen können.
Viele suchen aber gerade deshalb nach Gesangsunterricht, weil sie das Gefühl haben, dass das nicht alles sein kann, was ihre Stimme hergibt oder weil sie es einfach nicht schaffen, so zu singen, wie sie es eigentlich fühlen. Sätze, die ich wiederholt in meinem Unterricht höre sind zum Beispiel: „Ich komme nicht höher als …, es hört sich für mich nicht gut an…, es tut mir weh wenn ich höher und lauter singe…, es klingt so dünn…,“ und so weiter und so fort.
Ich selbst habe eine solche Erfahrung gemacht. Im Laufe meines klassischen Gesangsunterrichts war irgendwann Schluss bei e2 ! Als ich dann lieber Jazz und Bossa Nova singen wollte, klang es einfach nicht gut, aber warum? Schließlich bin ich nach einigem Suchen zum Glück dann doch zu einer Gesangslehrerin mit guter Technik und gutem Unterricht gekommen und habe endlich sozusagen das Handwerk gelernt. Endlich konnte ich mich sängerisch so ausdrücken, wie ich es mir vorstellte. So, dass es sich für mich selbst gut anhört, dass ich mich wohl fühle und merke: Das ist endlich meine volle Stimme, das bin ich und so kann ich auch einfach drauf lossingen.
Natürlich kommt dieser Sprung nicht von heute auf morgen sondern braucht seine Zeit. Regelmäßiger Unterricht und regelmäßiges Üben sind dabei von Vorteil (mehr zum Üben im nächsten Blog).
Bei IVA (Institute for Vocal Advancement) arbeiten wir mit einer Technik, die die Stimme – egal ob die eines Popsängers oder die einer Opernsängerin – optimal in Balance bringt. Es ist möglich! Eine gesunde, ausdrucksstarke Stimme ohne Brüche durch alle Register (Bruststimme – Mix – Kopfstimme), mehr Ausdauer, Flexibilität, erweiterter Stimmumfang, verbesserte Intonation.

Mehr zu dieser Technik zum Nachlesen unter www.vocaladvancement.com